《Vera - Ein Abentuer ins Ungewisse [German]》Danke für über 3.200 Aufrufe!
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Wie euch vielleicht schon am Titel aufgefallen ist, soll es heute mal nicht um die Abenteuer von Torben gehen. Stattdessen möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mal wieder ordentlich Danke zu sagen. Vera hat mittlerweile über 3.200 Aufrufe!!! Die letzten sechs Kapitel wurden zum jetzigen Zeitpunkt durchschnittlich 18 mal angesehen. Ältere Kapitel knacken sogar spielend die fünfziger Marke. Das ihr, trotz meines manchmal wackeligen Uploads, immer wieder kommt ist ein verdammt gutes Gefühl.
Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, diesen kleinen Bonus hier zu schreiben. Andere Autoren würden vielleicht ein zweites Kapitel bringen, aber realistisch betrachtet fehlt mir dafür einfach die Zeit. Stattdessen möchte ich in den folgenden Zeilen ein paar meiner Gedanken zu dieser Geschichte mit euch teilen. Wer daran kein Interesse hat, kann dieses Kapitel beruhigt überspringen. Ihr verpasst absolut nichts. Alle anderen Leser lade ich hingegen dazu ein, sich ein Getränk ihrer Wahl zu schnappen, die Füße hochzulegen und meinen Ausführungen zu folgen.
Vorgeschichte
Vera ist nicht meine erste Geschichte. Tatsächlich schreibe ich bereits seit etwa acht Jahren immer mal wieder an verschiedenen Sachen. Zu Weihnachten verschenke ich etwa regelmäßig Gedichte. Zwei davon hängen sogar eingerahmt bei meinen Eltern.
2018 fing ich dann eine neue, große Geschichte an. Meine Kindheit war unter anderem von den Harry-Potter Büchern geprägt. Ich kann mich heute noch gut an die Krämpfe in meinen Händen erinnern, welche ich vom Halten des fünften Bandes hatte. Was für ein Brecher von einem Buch das war.
Jedenfalls hatte ich Bock auf eine Geschichte welche von zwei Freunden handelt, die frisch an eine Akademie für Magie kommen. Allerdings waren die Figuren bereits zu Beginn der Erzählung Heranwachsende, was entsprechend andere Herausforderungen mit sich bringt. Im Wesentlichen ging es also um das Erwachsenwerden, Freundschaft, die erste Liebe und natürlich auch Magie. Das Ergebnis war eine absolute Katastrophe. Es passierte über mehrere Seite hinweg einfach gar nichts! In Fachkreisen würden man wohl von einer sogenannten Spannungslinie sprechen.
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Mein größtes Problem waren die langen Pausen zwischen dem Schreiben und der Drang, Dinge ständig perfektionieren zu wollen. In der einer Woche sind dann vielleicht mal zweihundert Wörter aufs Blatt gefallen und danach passierte auch mal drei Monate lang gar nichts. Wenn ich mich dann doch mal wieder rangesetzt habe, ging ein Großteil der Zeit in das erneute Reindenken der Situation und das Korrigieren drauf.
Frühling 2021 saß ich also mal wieder vor jener Geschichte. Über 120.000 Wörter hatte ich mittlerweile getippt. Nach einer kompletten Lesung meines Werkes gelangte ich schließlich zu folgender Einsicht: Die Geschichte ist nicht mehr zu retten. Mein Ich von 2018 hatte völlig andere Vorstellungen von den Dingen, als das meiner Gegenwart. Wie das nunmal so ist, man entwickelt sich weiter. Es gab nur die Option, entweder alles neu zu schreiben oder etwas komplett Neues anzufangen.
Ich habe das Dokument schließlich am nächsten Tag vernichtet. Nach einer kleinen Pause und einer professionellen Reinigung meiner Augäpfel, kam in mir die Lust für das Schreiben wieder hoch. Um nicht in alte Muster zu verfallen, nahm ich mir vor jede Woche ein Kapitel fertigzustellen und hochzuladen. Im besten Fall würde mich dieser Schritt also nicht nur produktiver machen, sondern vielleicht auch noch anderen Leuten eine Freude bereiten.
Warum schreibst du nicht in Englisch?
Ich habe eine Zeit lang im semi-professionellen E-Sport gearbeitet. Selbstverständlich wurde in so einem Umfeld nur auf Englisch kommuniziert. In Folge dessen musste ich manchmal sogar einen Moment überlegen, wenn dann doch mal meine Muttersprache gefragt war. Bei meiner aktuellen Arbeitsstelle wurde explizit nach guten Englisch-Kenntnissen gefragt. Im Moment arbeite ich aösp teilweise auf Englisch und lese auch ausschließlich in Englisch. Youtube und Co? 80% Englisch. So eine Weltsprache ist oft cool, manchmal aber auch ein wenig frustrierend. Es gibt quasi keine deutschsprachigen Sachen, welche in die Light Novel-Kategorie fallen. Die Gründe dafür, welche ich hier nicht alle ausführen möchte, sind nachvollziehbar. Dennoch möchte ich daran zumindest etwas rütteln wollen.
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Zur Wahrheit gehört aber auch ein anderer, wichtiger Punkt. Als Leser ist man immer frustriert, wenn man das Ende eines spannenden Kapitels erreicht hat. Wenn man aber gleichzeitig auch noch Autor jener Geschichte ist, steigt dieses Frustlevel in ungeahnte Höhen. In solchen Momenten interessiert es mich nicht, wieviele Leute wohl auf das nächste Kapitel warten, wie “erfolgreich” die Geschichte ist oder was für eine Bewertung sie hat. Ich will einfach nur verdammt nochmal wissen, wie es weitergeht! Die Folge ist, dass mir gar nichts anderes übrig als mich hinzusetzen und zu schreiben. Nur so lässt sich meine Neugierde befriedigen. Da es mir nunmal am leichtesten fällt mich in der deutschen Sprache auszudrücken, schreibe ich eben auf Deutsch.
Warum postet du auf RoyalRoad?
Es gibt bestimmt auch Webseiten, wo eine deutsche Geschichte wesentlich besser aufgehoben wäre. Jedoch lese ich bereits seit Jahren auf RoyalRoad und fühlte mich stets fantastisch unterhalten. Als Ausgleich für diesen langen, kostenlosen Service poste ich nun ebenfalls hier.
Warum eine interaktive Geschichte?
Was macht man, wenn einem zahlreiche, tolle Ideen durch den Kopf spuken und man sich nicht entscheiden kann? So ging es mir von der ersten Sekunde an mit dieser Geschichte. Was für eine Persönlichkeit soll die Hauptfigur haben? Mit welcher Ausrüstung startet er? Was ist seine Hintergrundgeschichte? Welche Klasse soll er bekommen? Die schiere Anzahl an Möglichkeiten überforderte mich. Ich habe damals Primal Hunter eifrig verfolgt, weshalb ein Bogenschütze sehr vielversprechend klang. Ein Schwertkämpfer bietet aber auch interessante Möglichkeiten. Von einem Magier oder einem Beschwörer will ich gar nicht erst anfangen! Meine Lösung für dieses Problem war, die Leser entscheiden zu lassen. Das würde nicht nur das Schreiben aufregender machen, sondern auch den Leser besser in die Geschichte einbinden. Um gegen Trolle und für eine gewisse Fairness zu sorgen, legte ich ein niedriges Mindestmaß an Abstimmungen fest, damit diese auch gültig sind. Ansonsten würde eben der Zufall entscheiden.
Das hat bisher leider nicht so gut funktioniert. Anzunehmen, dass sich bei meinen Aufrufzahlen drei Leute zu einer Abstimmung durchringen können, war naiv. Somit hat eigentlich immer der Zufall oder meine Wenigkeit über eine Abstimmung entschieden. Und ja, wenn ich sage, dass ein Zufallsgenerator über die Auswahl bestimmt, dann ist das auch so. Ich hätte ganz am Anfang wirklich gerne den Zweig bekommen, aber nein es musste ja der Handschuh werden!
Ich habe mich mal bei anderen, wirklich großen Autoren auf RR umgehört. Der Grund, warum interaktive Geschichten nicht gut ankommen ist, dass die Leser zu oft enttäuscht wurden. Die meisten Autoren haben diese Möglichkeit einfach irgendwann aus ihrer Geschichte genommen. Jedoch bin ich ziemlich stur was das angeht. Abstimmungen erzeugen eine unverschämte Menge an Schreibspaß. Sie erfordern eine herausfordernde Spontanität. Um das übergeordnete Ziel für die nächsten Kapitel zu erreichen, muss ich mit den Möglichkeiten arbeiten, die mir zu Verfügung stehen. Ohne Nachtsicht werden zum Beispiel Aufträge in der Dunkelheit oder unter der Erde wesentlich schwieriger. Auch das aktuelle Geschehen würde es in dieser Form nicht geben, wenn der Zufall anders entschieden hätte. Gleichzeitig müsste ihr auch verstehen, dass ich euch nicht über jede Sache abstimmen lassen kann. Ich brauche ja auch einen gewissen Planungsspielraum. Worauf ihr euch jedoch auf absehbare Zeit verlassen könnt, sind Abstimmungen bezüglich neuer Fertigkeiten und Klassen. Alles andere gestaltet sich erstmal schwierig, aber man soll bekanntlich niemals nie sagen.
Dennoch stehen euch andere Interaktionsmöglichkeiten offen. Falls ihr Ideen für Namen von Figuren oder Orten, Kreaturen, Fertigkeiten oder auch einen Vorschlag für Torbens Rang 2 Klasse habt, lasst es mich gerne wissen. Ich beiß auch nicht.
Das soll es erstmal gewesen sein. Danke nochmal für eure Unterstützung und das Lesen bis hierhin. Wir hören uns dann morgen bereits mit dem neuen Kapitel wieder :)
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- In Serial33 Chapters
Gaijin
Gaijin means outsider or foreigner. That goes doubly so for David Wyatt after he found himself in a world being chased by something that looked eerily like a stereotypical Japanese Oni. Now, he has to figure out how he can find his place in a world where most people dislike him on principle. At least everything is also out to eat him in some way… wait, that’s a not a positive. This is a Eastern Fantasy GameLit story. It is primarily told from the main character's perspective with the very common trope of an isekai. There will be my own spin on things, so facts I pull from eastern mythology and legends will be drastically different in some aspects. In the end, this story is just for your and my enjoyment. There will be guaranteed chapters every Friday at 15:00 CST, and I will randomly post chapters at other times when I get in the mood for writing or when I like a particular scene.
8 470 - In Serial32 Chapters
The Mage returns to being an Archer
In medievel time, a mage in a hero's party has expended all his mana to save the lives of his teammates when being pressed hard by the Demon Lord's army. Unable to utilize any spells, he is forcibly removed from the hero's party and is looked down upon as below a human being. Fortunately for the mage, he is not your average human, as he is a reincarnator from Earth. As he slowly recalls his former life's knowledge, he begin his new adventure with a new profession, an archer. Watch as our protagonist sets out on to reclaim his lost honour and prove himself once again against the Demon Lord army, to aid humanity again in its darkest hour.
8 226 - In Serial32 Chapters
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He just wants her booty, but she'll end up stealing his heart. *****After pirates kidnap seventeen-year-old Ana in a case of mistaken identity, the orphaned housemaid prepares for the worst. Instead, between a shipwreck, mutiny, and her growing feelings for her captor -- the dashing Pirate King of the Caribbean, Alestair Kincade -- Ana soon realizes the secret she keeps is far from the most dangerous part of her new life. But playing the wholesome daughter of a Spanish admiral among rag-tag buccaneers isn't easy either, and to avoid both discovery and the gallows she'll have to learn to rely on more than just her wits and her charm. But is Alestair Kincade really on her side? Or will his protection and his love both disappear the moment he learns the truth? Book Two of The Pirate King Series is called SCUTTLE (formerly The Reluctant Pirate Queen)[Now an audiobook from Hachette, Powered by Wattpad][[word count: 90,000-100,000 words]]PLUNDER (Book One in The Pirate King Series) © 2014 by R.S. Kovach. All rights reserved. No part of this work may be reproduced without the author's written permission.
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This book will have a list of Indian stories which I personally liked.
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When a Young Adult has to suddenly move across the country with his dad he ends up in the town of Beach City. Will his life be a mundane existence or will there be something in this town that turns his whole world upside down?
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